Lightroom Performance- / Leistungsprobleme – Optimale Leistung

Unsere PixelStations sind auf optimale Lightroom Performance ausgelegt. Leider gibt es vor allem seit Lightroom 6 mit der Performance immer wieder nicht nachvollziehbare Probleme die verschiedene Ursachen haben können. Generell lässt sich sagen das es kaum schnellere Computer für LR als unsere PixelStations gibt, so sind unsere Rechner meist um den Faktor 1,5-3 schneller als vergleichbare Macs. In individuellen Konstellationen kommt es aber leider immer wieder zu Schwierigkeiten. Lösungsansätze hierfür haben wir hier zusammengetragen:

  • Generell empfehlen wir auf PixelStations und Macs (und auch auf anderen schnellen Rechnern mit i5-i7 Prozessoren der Jahre 2014-2017) die GPU Beschleunigung unter Voreinstellungen / Leistung zu deaktivieren.
  • Die Leistung vor allem im Entwickeln Modul lässt sich erhöhen indem man unter Voreinstellungen / Dateiverwaltung /  Camera RAW Cache Einstellungen diesen unbedingt auf eine SSD legt und den Cache auf 10, 20 oder 40 GB einstellt (je nach verfügbarem Platz auf der schnellsten SSD)
  • Generell ist Lightroom auf Retina oder 4K/5K Diplays langsamer als auf „normalen“ 24 und 27 Zoll Monitoren mit einer Auflösung von 1920×1200 bis 2560×1440 Pixeln
  • Die Performance hängt stark vom Dateiformat ab, eine komprimierte RAF Datei von Fuji lädt ungefähr halb so schnell wie eine unkomprimierte und ein viertel so schnell wie einen DNG. Hier sollte man mal Test mit seinen Dateiformaten machen. Canon Files sind meist sehr unproblematisch, komprimierte Dateien von Nikon, Sony, Fuji etc. können die Performance extrem bremsen. Hier kann es sinnvoll sein die zusätzliche Zeit zu investieren und seine RAW Dateien in DNGs zu wandeln bzw statt komprimierten RAW unkomprimierte RAWs zu testen. .
  • eine schlechte Performance im Modul Bibliothek lässt sich in der Regel durch das generieren von 1:1 Vorschauen beim Import lösen. Hier warte ich lieber beim Import etwas länger als bei jedem Bild zu warten.
  • eine schlechte Performance in der Bibliothek lässt sich meist durch eine optimale Rechnerkonfiguration wie durch eine unsere PixelStations erzielen. Hier gibt es aber auch individuelle Unterschied (s.o. Dateitypen, Monitore). Hier werden die 1:1 Vorschauen nicht genutzt, eine Beschleunigung lässt sich aber dadurch erreichen, das man Smart Previews für die Bilder erstellt. Diese werden dann als erste geladen und führen vor allem bei Kameras mit einer hohen Anzahl von Megapixeln zu einer Leistungssteigerung.
  • Auf alten und langsamen Rechnern (nicht unseren PixelStations) hilft es Operationen wie Schärfung, Rauschreduzierung und selektiver Korrekturen am Ende der Bildbearbeitung durchzuführen.
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